Begräbnis

 

Das Begräbnis in der Pfarre Weikendorf
Liebe trauernde Angehörige!
Sie haben einen lieben Menschen verloren. Jeder Abschied ist eine schmerzhafte Erfahrung. Doch der Tod beendet zwar das irdische Leben, jedoch nicht die Beziehung zwischen Menschen. Nicht zufällig sehen Sie auf der ersten Seite die Osterkerze. Sie symbolisiert den über Tod und Sterben siegenden, auferstandenen Jesus Christus.

Die folgenden Texte sollen Ihnen als trauernde Hinterbliebene eine Hilfe sein. Ich stehe Ihnen für Fragen und für Hilfe in dieser schweren Zeit gerne zur Verfügung.
Für unsere Taufkapelle bitte ich Sie um ein Foto der/des Verstorbenen, damit wir dort Ihrer/Seiner gedenken können.
Pfarrer Mag. Christoph Pelczar

Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde. Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn. (Röm. 6,7-9)
Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg zu trauern Es ist schwer, den Verlust annehmen zu können. So ist es auch nicht ungewöhnlich, wenn Sie manchmal das Gefühl haben, den verstorbenen Menschen leibhaftig gesehen oder gehört zu haben. Viele Ihrer eigenen Reaktionen, aber auch die der anderen, können Sie sehr verunsichern und zusätzlich traurig machen.

Jeder kann mit Trauer fertig werden, nur nicht der, der selbst davon betroffen ist. (William Shakespeare) Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, wie Sie in der Trauer fühlen oder handeln sollen. Vielleicht weinen Sie viel, sind traurig, ebenso auch wütend und geschockt. Sie fühlen sich leer, wie betäubt, haben Schuldgefühle oder erleben viele andere Emotionen.
Trauergefühle und Trauerreaktionen können Sie auch ganz unerwartet treffen.
Betäuben Sie sich nicht mit Medikamenten, auch wenn es sehr schwer für Sie ist. All diese genannten Gefühle und Reaktionen sind normal in der Trauer. Wir alle müssen lernen, mit unserer Trauer auf unterschiedliche Art und Weise umzugehen.

Vielleicht sind Sie auch überrascht über die Stärke Ihrer Gefühle.

Ich will dir sagen, was dir hilft:
Weinen, weil du verlassen bist, denn du bist es.
Weil dir kalt ist. Es ist wirklich kalt.
Weil dir das Weh das Herz zusammenzieht,
mehr, als irgendeiner von uns ermisst.
Du brauchst nicht unter der Eisdecke zu leben.
Schreien. Auch wenn es jemand hört.
Ich verstehe es, wenn du zornig bist
über das Unrecht, das dich getroffen hat.
Wenn du wütend bist auch auf Gott,
der das zugelassen oder gar gewollt hat.
Auch Hiob klagte Gott mit harten Worten an.
Verstummen, wenn du das Gefühl hast,
der andere könne dich nicht verstehen.
Wenn du zu müde bist, zu reden,
oder wenn du dich, auf eine seltsame
und grausame Weise, schuldig fühlst.
Eines Tages wird es nicht mehr so wichtig sein,
zu weinen oder zu schreien.
Aber jetzt tut es gut.
Und jetzt soll es dir niemand verwehren.
(Jörg Zink)

Für den Inhalt verantwortlich:
Pfarrer Mag. Christoph Pelczar
Pfarre Weikendorf, Kirchenplatz 1
2253 Weikendorf, 02282/2345
www.pfarre-weikendorf.at
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